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Erster Block des neuen Studienkurses Philosophische Praxis

Praktische Philosophie, Lebenskunst, Lebenskönnerschaft



vom 16. - 18. April 2010 in der Philosophischen Praxis Bergisch Gladbach

Beginn:
fakultativ mit dem öffentlichen Freitag-Vortrag
bzw. Samstag, den 17.4., 9.30 Uhr

Ende: Sonntag, 18.4., 13.00 Uhr




Dieses erste Wochenende des neuen Studienkurses Philosophische Praxis begann mit dem Besuch des Freitag-Vortrags am 16. April 2010.

Thema des Abends: „Einige sperrig-heilsame Grundsätze der Stoa”



Für die Teilnehmer am Weiterbildungsgang war der Besuch des Freitag-Vortrags kostenlos ...




Zu den Inhalten des Wochenendes



Zum Einstieg erinnerte ich daran, daß eben 1981, als in Bergisch Gladbach die Philosophische Praxis ins Leben gerufen wurde, in Paris ein Buch von Hadot erschienen war, das eine Wende in der Einschätzung der antiken Philosophie einleitete: Pierre Hadot, Exercices spirituels et philosophie antique („Philosophie als Lebensform”).
Mit diesem Werk (und später mit anderen desselben Autors) wurden erneut Fragen der ars vivendi als philosophische Fragen entdeckt, eine Bewegung, die auch von den (journalistischen) Beobachtern dieser Entwicklung regelmäßig mit der damals neuen Initiative der Philosophischen Praxis in Zusammenhang gebracht wurde. (Hier finden sich fünf lesenswerte Artikel  aus der FAZ und der ZEIT dazu.)

Was dann die Arbeiten von Pierre Hadot selbst anlangt, so empfehle ich vor allem sein o.g. Buch, das preiswert als Taschenbuch (siehe beispielsweise hier ) zu beziehen ist.

Schwieriger ist es, an das besonders empfehlenswerte Buch von Hadot – es ist sein „Hauptwerk” eigentlich – heranzukommen: Die innere Burg. Anleitung zu einer Lektüre Marc Aurels. Frankfurt/M. 1996 (Eichborn), das nämlich nicht mehr lieferbar ist und antiquarisch hohe Preise erzielt. Hier ist auf Bibliotheken zurückzugreifen. (Nach dem Seminar kann das Buch auch bei mir ausgeliehen werden, sofern es nicht in Auszügen soundso zugänglich gemacht worden ist.)

Auch das dritte Buch von Hadot ist nicht mehr erhältlich: Wege zur Weisheit – oder: Was lehrt uns die antike Philosophie? Frankfurt/M. 1999 (ebenfalls Eichborn). Die angemeldeten Teilnehmer erhalten Auszüge daraus.

Vorausgesetzt für das Seminar wurde die Lektüre des erstgenannten Hadot-Buches.

Da schließlich die Frage auch schon in diesem ersten Seminar-Block nicht so sehr die war, was der philosophische Praktiker tut, sondern entschiedener, wer er ist, empfahl ich allen Teilnehmern einen kleinen Text von Robert Spaemann zur Lektüre: "Wer ist ein gebildeter Mensch?"
Er ist auf einer D-A-4-Seite als pdf-Datei hier nachzulesen .

Übrigens: Auch schon an diesem einleitend-eröffnenden Wochenende sollte keineswegs „nur” die Arbeit, angeregt von den angegebenen Texten, uns beschäftigen. Sondern selbstverständlich habe ich die oftmals bloß buchgelehrte Behandlung der Lebenskunst- oder besser Lebenskönnerschafts-Fragen eben dadurch verdeutlicht, daß ich sie mit Problemen verknüpfte, wie sie im Alltag der Philosophischen Praxis begegnen. (Das gilt für den gesamten Kurs.)

Darüber hinaus gebe ich hier noch gern einige ergänzende (nicht obligatorische)

Weitere Literatur-Empfehlungen



Epiktet, Handbüchlein der Moral und Unterredungen

Marc Aurel, Wege zu sich selbst (oder: Selbstbetrachtungen; es sind auch andere Übersetzungen im Umlauf, Hadot empfiehlt: Ermahnungen an sich selbst)

Klassiker der philosophischen Lebenskunst. Von der Antike bis zur Gegenwart. Ein Lesebuch, ist als Taschenbuch  erhältlich.

Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit, 3 Bände (stw)
Bd. 1 Der Wille zum Wissen
Bd. 2 Der Gebrauch der Lüste
Bd. 3 Die Sorge um sich (diesen Band empfehle ich besonders) [erhältlich hier  beispielsweise].

Diskussionsförderlich ist es außerdem, sich einmal in der Kritik an der „Lebenskunst”-Philosophie umzusehen, die unter dem Titel „Kritik der Lebenskunst” von Wolfgang Kersting und Claus Langbehn bei Suhrkamp (stw 1815 ) herausgegeben wurde.

Zur „Kritik an der Lebenskunst” im Interesse der Philosophischen Praxis gehört natürlich auch mein eigenes Buch, Achenbach, Lebenskönnerschaft, 2009 in zweiter Auflage erschienen beim Verlag Dinter.

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Das Technische



Seminarzeiten:

Samstag: 9.30 Uhr bis zum Abend
Sonntag: 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Versorgung:

Mittags sind wir am Samstag in ein nahegelegenes chinesisch-mongolisches Restaurant („Dschingis Khan”)gegangen, nur ca. 10 Gehminuten entfernt, das ein sehr preiswertes Mittagsmenü (ca. 8 €) bei sehr großer, reichhaltiger Auswahl vom Büffet und mehreren Gängen anbietet.

Übernachtung:

Auf Anfrage helfen wir gern bei der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe der Philosophischen Praxis.

Unkostenbeitrag

Als kleinen Unkostenbeitrag für die Getränke, Kuchen und Abendbuffet (etwa auch den Wein abends beim Film) während des Seminars bitten wie am Ende der Veranstaltung 20 Eur in die bereitstehende Kasse zu entrichten.

"Open End"

Wer Zeit und Lust hat, geht mit uns am Sonntag im Anschluß an das Seminar gemeinsam Mittagessen. Am Nachmittag bleibt Zeit für Gespräche im kleinen Kreis.
 




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Für den nächsten „Lehrgang zur Philosophischen Praxis”, der 2018 starten wird, findet im Dezember ein Vorbereitungs-Wochenende statt.

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Sa., 25. Nov. 2017

  Die Freuden der Freude

Siehe alles Nähere dazu hier.

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