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5. Block des Studienkurses Philosophische Praxis

vom 17. - 23. Oktober 2010
im „Jakob-Kaiser-Haus” in Weimar


Literatur - Bedachtes Leben - Philosophische Praxis:


Was wir von Johann Wolfgang von Goethe


für die Philosophische Praxis lernen können.




Zu den Inhalten der Woche



Zu Beginn knüpfte Donata mit Hilfe von Hadots Buch über Goethe an unser Seneca-Wochenende an, indem sie uns auftrug, antike und moderne Auffassungen zum Thema Zeit bei Seneca und Goethe vergleichend zu betrachten.

Im Anschluß daran ließen wir uns von Meister Goethe inspirieren, denn an seiner Gestalt und seinem literarischen Schaffen zeigte sich exemplarisch, daß die Philosophische Praxis nicht allein von der Philosophie lebt, sondern mindestens ebenso vom Erbe großer Literatur.
Aus Eckermanns „Gesprächen mit Goethe” lasen wir einige Protokolle. Leitend war hier für uns die Frage, auf welche Weise Goethe beratend und unterstützend Einfluß nahm.
Zur Ergänzung nahmen wir uns einige „Maximen und Reflexionen” Goethes zur Amplifikation vor, ein Vermächtnis kluger Beobachtungen und Denkanregungen, wie sie zur Unterstützung in den Beratungen nicht willkommener sein könnten.

Wir haben darüber hinaus aber auch sehr grundsätzlich darüber nachgedacht, inwiefern uns ein Mann wie Goethe - anders als in der offiziellen, Seminar-Philosophie üblich - als Sonder- und Ausnahme-Philosoph gelten kann, und mehr noch: als vorzüglicher Gewährsmann für ein „bedachtes Leben”.

Lese-Empfehlung: Der Essay von Joachim Fest, „Goethes Fremdheit und Nähe. Eine Rede in Weimar”, in dem von ihm erschienenen Buch „Flüchtige Grösse. Gesammelte Essays über Literatur und Kunst”.

Im Blick auf den Roman „Die Wahlverwandtschaften” haben wir sehen können, welche Förderung die Philosophische Praxis beispielsweise im Gespräch, in dem es um Ehe- und Partnerschaftsprobleme geht, durch ein solches Literaturwerk erfährt.

Literaturhinweise für Weimar



  • Goethes Wahlverwandtschaften bei Reclam oder Dtv
  • Eckermann - Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. Insel, Frankfurt, 2006
  • Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens von Johann Peter Eckermann und Otto Schönberger.(Reclam, Ditzingen,1994)
  • Maximen und Reflexionen: Text der Ausgabe von 1907 von Johann Wolfgang von Goethe von Insel, Frankfurt
  • Joachim Fest: „Goethes Fremdheit und Nähe. Eine Rede in Weimar”, in dem soeben von ihm erschienenen Buch „Flüchtige Grösse. Gesammelte Essays über Literatur und Kunst” (Rowohlt)

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Einige Maximen und Reflexionen (zit. nach dtv-Ausgabe 2006):

"Was man nicht versteht, besitzt man nicht. 241"

"Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Gescheitigkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen. 1105"

"Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe. 1120"

"Das ganze Leben besteht aus
   Wollen und Nicht-Vollbringen.
   Vollbringen und Nicht-Wollen. 1107"

 




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