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12. Block: Gegenwartsphilosophie in der Philosophischen Praxis [GPP - Gesellschaft für Philosophische Praxis] || nach oben springen || Startseite der GPP

12. Block des Studienkurses Philosophische Praxis

Philosophie im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart



vom 27. bis 29. Januar 2012 in Bergisch Gladbach



Letztes Wochenende des „historischen” Teils unseres Lehrgangs.

Beim Freitag-Vortrag von Gerd Achenbach stand dieses Mal der Philosoph Paul Feyerabend auf dem Programm, Titel des Abends:

„Wider den Methodenzwang” oder: Wer hat Angst vorm „Irrationalen”?



Näheres dazu hier.

Inhalte des Wochenendes



Keinem Teilnehmer des Kreises ist entgangen, daß im Rahmen des „historischen” Teils unseres Kurses die Gegenwartsphilosophie noch überhaupt nicht vorkam. Dabei ist zu sagen, daß eben auch die Gegenwart zum historischen Gang des Gedankens gehört ‒ man kann sie jedenfalls so ansehen: die Gegenwart als Geschichte nämlich. Was immerhin den Anspruch stellt, nicht vollends und nur der jeweiligen Gegenwart anzugehören, sich also ‒ im Sinne Kierkegaards, der beim Treffen zuvor beschäftigt hatte ‒ den sogenannten „Forderungen der Zeit” gegenüber frei und unabhängig zu erweisen.

Dennoch: Daß im bisherigen Kurs kein Wittgenstein, kein Heidegger und kein Jaspers, kein Scheler, kein Simmel seinen Auftritt hatte, Gadamer und Spaemann und Habermas nicht, auch Marquard nicht, nicht Höffe ‒ ich kann die vielen Namen gar nicht alle aufzählen, die eigentlich genannt zu werden verdienten, das ist zweifellos ein Manko. Eben fällt mir ein, daß ich auch Rorty noch nicht genannt habe und Peter Sloterdijk nicht. Und die aus der Frankfurter Schule ‒ wie Horkheimer, Adorno und Walter Benjamin ‒ und (den inzwischen sehr unterschätzten) Ernst Bloch habe ich auch noch nicht genannt, obwohl zumal ein Autor wie Benjamin vieles lehrreich zur Philosophischen Praxis beizutragen hat. (Zur Weisheit der Erzählung beispielsweise.)
Mit ihnen allen wäre natürlich nicht nur an einem Wochenende nicht bekanntzumachen, nein, selbst ein mehrwöchiges Studium reichte nicht aus, sich über die Philosophie der Gegenwart auch nur einen ersten Überblick zu verschaffen.

Was also war zu tun? Einerseits wurde allen Teilnehmern eine Zitate-Sammlung zur Verfügung gestellt, in der ich auf Texte aufmerksam mache, die sich aus dem Umkreis des 20. Jahrhunderts im Blick auf die Interessen der Philosophischen Praxis zu lesen lohnen. Andererseits bereiteten sich die Teilnehmer auf das Wochenende vor mit der Aufgabe, exemplarisch einen Philosophen des 20. Jahrhunderts, dessen Denken sie in ihrer philosophischen Biographie nachhaltig geprägt hat, ins Gespräch zu bringen.
Zu Wort kamen u.a., neben Paul Feyerabends "Wider den Methodenzwang" und "Erkenntnis für freie Menschen", Robert Spaemann und Odo Marquard, Max Horkheimer (und die Frankfurter Schule) sowie der Pragmatismus (J. Dewey, W. James). Gesprächsleitend war für uns die Frage: Gibt es eine bestimmte Gestalt des Philosophierens, die für uns in der Philosophischen Praxis vorzugsweise hilfreich ist?

Zur Vorbereitung auf das Wochenende:

  • Hans-Georg Gadamer zu lesen: „Die Aufgabe der Philosophie” (in: Das Erbe Europas).

  • Und von Robert Spaemann: „Philosophie als institutionalisierte Naivität” (in: Schritte über uns hinaus - Gesammelte Reden und Aufsätze I)

 




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