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Der 2. Block (im Seminar-Raum der GPP, Berg. Gladbach) fand statt von

Freitag, 27. März (16:00 Uhr), bis Sonntag mittag, 29. März 2015



Sokrates ist nicht nur der „Vater aller Philosophie”, er ist es vor allem für alles praktisch belangvolle Philosophieren







Zu den Inhalten des Wochenendes



Sokrates, von dem Cicero sagte, er habe "als erster die Philosophie vom Himmel heruntergeholt, in den Städten angesiedelt, sie sogar in die Häuser eingeführt und [die Menschen] genötigt, nach dem Leben, den Sitten und dem Guten und Bösen zu fragen" (Gespräche in Tuskulum, V/10), was sich in der Diktion Hegels so anhört: "Sokrates ... stieg den Leuten ... auf die unbefangenste Art in der Welt aufs Dach, und ohne den didaktischen Ton, ohne den Anschein, belehren zu wollen, fing er eine gewöhnliche Konversation an und führte auf die feinste Art zu einer Lehre, die sich (wie) von selbst gab..." (TA I, 48) - von diesem Meister der Irritation und Beunruhigung meinte Hegel weiter, er sei zwar als "moralischer Lehrer berühmt", in Wahrheit aber recht eigentlich "der Erfinder der Moral".

Kurz und gut: Mit diesem Sokrates haben wir uns am Wochenende beschäftigt - vielleicht richtiger: wir haben uns von ihm beschäftigen lassen ...

Die für alle verbindliche Lektüre-Empfehlung war: "Die Apologie des Sokrates" von Platon.

Als Empfehlung galt: Die Lektüre der Dialoge "Kriton" und "Phaidon", die sich beide an die Verurteilung des Sokrates anschließen - denn so entsteht ein abgerundetes Bild -, sowie des "Symposiums" (das ich mit meinem Buch über die "Liebe" nochmals neu geschrieben habe ...). Außerdem, soweit möglich, der Dialog "Euthyphron". (Zu Phaidon und Symposium sind wir freilich nicht gekommen.)

Wir sahen, daß eigentlich noch jeder "große Philosoph" der Neuzeit sich seinen eigenen Sokrates erfunden hat ...: so Hegel, der ihn zumal in jungen Jahren im Vergleich zu Christus zu verstehen suchte, so Kierkegaard ("Der Begriff Ironie in ständiger Rücksicht auf Sokrates"), so Nietzsche (in der "Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik"), so Popper, so zuletzt Sloterdijk in "Der Denker auf der Bühne". Laura Adrian hat dazu referiert.
Und nun ist die Philosophische Praxis an der Reihe, sich "ihren" Sokrates zurechtzulegen ...

Weitere Literatur-Empfehlungen waren:

Gernot Böhme, Der Typ Sokrates (Suhrkamp)
Romano Guardini, Der Tod des Sokrates (ursprünglich rororo, noch günstig antiquarisch zu bekommen, jetzt bei "topos" als Broschur).

Wie immer stand auch der Vortrag am Freitag Abend im Licht des unseres Themas:

Was Sokrates sehrwohl wußte war: Worauf es letztlich ankommt im Leben






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Das Technische



Seminarzeiten:

Freitag, 27. März: 15:30 Uhr (Ankunft), dann Seminar von 16:00 bis 18:00 Uhr, kleines Abendbrot, danach Teilnahme am öffentlichen Freitag-Vortrag ab 20:00 mit anschließendem Gespräch bis 23:00 Uhr.
Samstag: 10.00 Uhr bis 18:00 Uhr, (mit einer Mittagspause 13 - 15 Uhr). Abendessen gegen 18:30 Uhr.

Sonntag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Versorgung:

Am Freitag wurden abends "Schnittchen" gemacht.
Am Samstag gingen wir mittags zum nahegelegenen Italiener "Il Capriccio".
Abends – gegen 18:30 Uhr – gab es ein Kaltes Büffet bei uns im Haus.
 




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