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Das Wochenende war Blaise Pascal gewidmet.

Eröffnet wurde es mit dem für uns glänzend ans Bisherige anschließenden "Gespräch mit Herrn de Saci über Epiktet und Montaigne", das in der Textauswahl enthalten ist, die Eduard Zwierlein in der Reihe "Philosophie jetzt!", hg. von Peter Sloterdijk, bei Diederichs herausgebracht hat. ("Pascal", München 1997)

Dann aber haben uns vor allem seine "Pensées" (deutsch: "Über die Religion und über einige andere Gegenstände") beschäftigt.
Empfohlene Ausgabe: Die Übertragung von Ewald Wasmuth, Verlag Lambert Schneider, Heidelberg.
Hier sind es besondern die Abschnitte "Geist und Stil" (Fragment 1-59) und "Elend des Menschen ohne Gott" (Fragment 60-183), die uns - neben dem sogenannten "Memorial" und der vielleicht allzu hoch geschätzten "Wette" - beschäftigen werden. Wie immer erhielten alle Teilnehmer rechtzeitig eine Textauswahl im pdf-Format.

Wer den Polemiker Pascal kennenlernen wollte - an den meines Erachtens noch nicht einmal Lessing mit seinem Anti-Goetze herangekommen ist, jedenfalls hat er ihn an Schärfe nicht übertroffen ... -, dem hatte ich die Lektüre der "Lettres Provinciales" ("Brief an einen Freund in der Provinz") empfohlen.

Ich selbst habe am Freitag abends über "Die Kunst zu überzeugen" gesprochen - ein prächtiges Stück weiser Prosa, das uns ebenfalls Pascal hinterlassen hat.

Da wird sich zeigen, inwieweit Pascal bereits ein Vorfahre der Philosophischen Praxis ist. Hier ein Auszug:
So sei klar, sagt er, "daß man, wovon man auch immer überzeugen will, die Person berücksichtigen muß, auf die man es abgesehen hat, deren Geist und Herz man kennen und von der man außerdem wissen soll, welche Prinzipien sie gutheißt, welche Dinge sie liebt, und darauf hat man herauszufinden, welche Beziehungen der betreffende Sachverhalt zu den vereinbarten Prinzipien oder den Gegenständen hat, die wegen der Reize, die man ihnen zuschreibt, Lust bereiten.
So besteht denn die Kunst zu überzeugen ebensosehr in der Kunst, Gefallen zu erwecken, wie in der Kunst, etwas eindeutig zu beweisen, so sehr lassen die Menschen sich mehr von ihren Launen als von der Vernunft leiten!"
 




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