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Gerd B. Achenbach: "Es träumte mir" und "Ich träumte". Vorbemerkungen zu einer philosophischen Theorie des Traums.

Freitag-Vortrag vom 1. September 2017
CD Nr. 513
Was ich mir vorgenommen habe, ist eine Reflexion über Adornos glänzende Notiz:
„Zwischen »es träumte mir« und »ich träumte« liegen die Weltalter. Aber was ist wahrer? So wenig die Geister den Traum senden, so wenig ist es das Ich, das träumt.”
Oder: Was ist von der Bemerkung „meines Freundes” Michel de Montaigne zu halten, wonach die Träume „die getreuen Interpreten unserer Neigungen” seien? Und was von der uralten Überzeugung, der Traum offenbare Künftiges und wisse apollinischen Rat?
Schließlich: Sagt womöglich der gedeutete Traum mehr über den Deuter als über den Träumer? Nehmen wir ein Beispiel: Der junge Caesar träumte einst - oder träumte es ihm ...? -, er habe mit seiner Mutter geschlafen. Die Traumdeuter beruhigten ihn mit der Auskunft, jene Mutter sei die Erde, ihm winke die Weltherrschaft. Auf der Couch des Analytikers lernte er wohl eher umgekehrt, die Erde als Mama aufzufassen.
Aus der alten Weisheit aber, wonach die Welt der Wachheit uns allen gemeinsam, die des Traums hingegen lediglich die eigene sei, wurde bei C.G. Jung das Gegenteil: Zumal im Traum meldeten sich kollektive Gestalten und archaische Bilder.
 
 




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