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Die „Meisterklasse Philosophische Praxis” [GPP - Gesellschaft für Philosophische Praxis] || nach oben springen || Startseite der GPP

Das neu aufgelegte Vorhaben:

     die „Meisterklasse Philosophische Praxis”

mit dem „Präludium” im August diesen Jahres, dem Weiterbildungsseminar

      „Grundlagen der Philosophischen Praxis” (siehe dort)

und den nachfolgenden vier Halbjahren/Semestern, beginnend im Frühjahr 2025 in dem dann von uns bezogenen Sitz der Philosophischen Praxis in der Villa Hartungen in Südtirol. (Bilder dazu siehe hier)


                                                    ***

Hier die Erläuterung dieses Vorhabens durch Laura V. Adrian:

     Zu Gerd B. Achenbachs „Meisterklasse Philosophische Praxis”

Nach nunmehr sieben „Lehrgängen zur Philosophischen Praxis” wird der Gründer der Philosophischen Praxis, Dr. Gerd B. Achenbach, noch einmal ausgewählten Interessenten in berufenem Kreise die Möglichkeit bieten, diese durch ihn eingeläutete paradigmatische Wende der Philosophie im Rahmen ausgedehnter persönlicher Gespräche und gemeinsamer Arbeit kennenzulernen ‒ ggf. auch zur Vorbereitung auf die eigene Tätigkeit im Sinne der Philosophischen Praxis auf höchst-denkbarem Niveau.

In Hinblick auf die vorangegangenen Lehrgänge und auf die zudringlicher werdende Vergänglichkeit wurden sowohl der zeitliche Umfang und Rahmen, als auch die inhaltliche Struktur einer grundlegenden Revision unterzogen. Die inhaltliche Aneignung des anzutretenden philosophischen Erbes wird durch umfangreiche, sorgfältig ausgewählte Textkompendien ‒ die den Teilnehmern gestreckt über sechs Monate in Einzellieferungen zugehen ‒ zunächst im Selbststudium erfolgen. Die eingehende Beschäftigung mit diesen vielfältigen, bereits auf die spätere Praxis bezogenen Materialien ist sodann die Voraussetzung für das sich anschließende achttägige Intensiv-Seminar im dann bezogenen Sitz der Philosophischen Praxis im Südtiroler Ultental.

Vor den jeweiligen Arbeitstreffen stehen zur Klärung von Verständnisfragen im brieflichen Verkehr sowohl Gerd Achenbach selbst als auch ich als Co-Kursleiterin ‒ in angemessenem Ausmaß ‒ begleitend zur Verfügung.

Während der insgesamt vier Intensivseminare mit obligater Anwesenheit aller Teilnehmer werden im gemeinsamen Gespräch die zentralen Herausforderungen, denen der Philosoph in der Praxis begegnet, vorgestellt und gedanklich praxisbezogen entwickelt. Dabei gilt: Nicht allein was zu denken ist, sondern ebenso das Wie des Denkens und Sich-Verständigens im Beratungskontext erfährt durch die Philosophische Praxis eine neue Bestimmung und Rechtfertigung. Der Literatur wie der Religion geschwisterlich verbunden, eröffnet sich so ein eigenes Verstehen des menschlichen Empfindens, Denkens und Handelns im Anschluß an maßgebende philosophische Traditionen: Von Sokrates über die besonnene Fortführung der Stoa und die Lebensmeisterschaft des Montaigne, bis hin zu Kants „Weltweisheit” und Hegels Dialektik. (erstes Halbjahr)

Im zweiten Halbjahr mit dem dazugehörigen ganzwöchigen Seminar wird mit Schopenhauers Weisheit, Kierkegaards existentiellem Ernst, mit Nietzsche ‒ zuerst als „Psychologe” und gleich im Anschluß daran als dem ersten Überwinder der Psychologie ‒ und schließlich mit dem späten Wittgenstein auf eine Weise bekanntgemacht, die sie alle als Wegbereiter der nunmehr praktisch beanspruchten Philosophie begreifen läßt.

Die dabei beachtete Vorgehensweise ist denkbar anders, als sie von den akademischen Seminarrunden und aus den universitären Hörsälen sonst vertraut ist: Jeder Denker dieser Reihe wird durch gedanklich synthetisierende Verknüpfungen ‒ sei es mit einem literarischen Werk, Mythos, Drama oder Film ‒ aus seiner fachphilosophischen Isolation befreit und durch das Einlassen auf Geschichten, Widerfahrnisse, Konflikte und sonstige Lebensexempel verlebendigt und konkretisiert. Dabei wird es jeweils die Aufgabe eines Teilnehmers dieses Meisterkurses sein, eine solche Brücke des philosophischen Gedankens über Sprachgrenzen hinweg zur Lebenswirklichkeit zu schlagen.

Daß sich auf diesem Wege ungeahnte und allemal ungewohnte Einsichten eröffnen, mag an einem Beispiel demonstriert sein: Der Beschäftigung mit dem Protophilosophen Sokrates wird die zudringliche Interpretation der Kleistschen (beispielhaft verfilmten) Novelle „Die Marquise von O.” zur Seite gestellt werden.


Im Anschluß daran wird das erste Halbjahr im zweiten Jahr mit den „Handhaben”, das heißt mit Haltungsempfehlungen, Verfahrensvorschlägen, gewissermaßen selbst mit „Dramaturgien” der Philosophischen Praxis bekanntmachen, also mit der Praxis der Praxis, zumal mit den Subtilitäten und Ansprüchen, wie sie sich mit der „Philosophie des Gesprächs” verbinden, dieser Maßstäbe setzenden Neuerung im Reich des Denkens, die der Philosophischen Praxis seither das ganz und gar eigenständige Profil verleiht und das philosophische Denken, Wahrnehmen und Entwickeln des Ungedachten überhaupt erst weltgängig und berufstauglich macht.

Die zweite Jahreshälfte mit dem dazugehörigen einwöchigen Präsenz-Seminar im zweiten Jahr aber wird dann mit Themen und Herausforderungen vertraut machen, die nach Maßgabe der mehr als 45-jährigen Erfahrung Dr. Achenbachs uns in unserer Beratungspraxis begegnen und den individuell beratenden Philosophen in jeweilig einmaliger Weise anfordern.

Begleitet wird die gesamte Arbeit mit Beispielen aus der Beratungspraxis und entsprechenden Übungen, die das philosophische Verstehen und Weiterhelfen „am Fall” unter teilnehmender Beobachtung proben.

Jeweils vor Beginn der Wochenveranstaltungen oder im Anschluß daran ‒ ggf. auch nach eigener Terminvereinbarung ‒ sind Gespräche im Rahmen der „Philosophischen Lehrpraxis” bei Dr. Achenbach vorgesehen, die auf dem Wege individueller Selbsterfahrung mit den Möglichkeiten philosophisch durchdachter Biographik, gedanklicher Welterschließung und geistig erworbener Widerstandskraft gegenüber zeitüblichen Denk-und Gesinnungszwängen mit der Philosophischen Praxis auf dem Wege eigenen Erlebens vertraut machen.

Zum Ablauf:

Zur einführenden Eröffnung, die mit der „Meisterklasse Philosophische Praxis” bekanntmacht ‒ aber weder zur Teilnahme an ihr verpflichtet noch dazu berechtigt ‒ ist die Woche vom 11. bis 18. August dieses Jahres in der „Villa Hartungen” im Ultental gedacht:

„Die Grundlagen der Philosophischen Praxis”

Im Anschluß daran folgen insgesamt vier Wochen, die ebenfalls in der Ultener Villa veranstaltet werden, jeweils im:

Frühsommer 2025        Herbst 2025
Frühsommer 2026        Herbst 2026

Die genauen Termine werden bekanntgegeben nach der terminlichen Verständigung mit den dann gemeldeten Teilnehmern.

Über die Kosten der Gesamtveranstaltung ‒ sowie im besonderen oder Ausnahme-Fall einzelner Halbjahre ‒ siehe alles Nähere auf der gesonderten Seite hier.

Der „Austragungsort” der Meisterklasse, die „Villa Hartungen” im Südtiroler Ultental bei Meran, dem Sitz der Philosophischen Praxis vom kommenden Jahr an.

Der „Austragungsort” der Meisterklasse, die „Villa Hartungen” im Südtiroler Ultental bei Meran, dem Sitz der Philosophischen Praxis vom kommenden Jahr an.
 




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Außerordentliche Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Philosophische Praxis GPP


      am 14. Juni 2024

... und ein letzter Freitag-Vortrag zum Abschied im Anschluß daran.

Gerd B. Achenbach:
Die Philosophische Praxis als paradigmatische Wendemarke


Alles Nähere hier.

Das neue Buch ist erschienen:             „Philosophie der      Philosophischen Praxis”



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Das Buch: „Zur Einführung der Philosophischen Praxis”



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Meine Dissertation über Hegel



1981 in Gießen bei Odo Marquard zum Thema „›Selbstverwirklichung‹ oder ›Die Lust und die Notwendigkeit‹. Amplifikation eines Hegelschen Kapitels aus der ›Phänomenologie des Geistes‹” abgelegt, ist ab jetzt hier im pdf-Format  nachzulesen.

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