Hegel
Eine Veranstaltung der GPP für die Absolventen
der Weiterbildungskurse „Philosophische Praxis”
in der „Villa Hartungen” im Ultental
24. - 30. Juli 2011
Die Absolventen des 1. und 2. Weiterbildungskurses zur Philosophischen Praxis haben sich in diesem Sommer zum ersten Mal gemeinsam zu einer Nachfolgeveranstaltung in der Villa Hartungen im Südtiroler Ultental getroffen.
Das Treffen stand im Zeichen eines Themas, das von vielen gewünscht wurde: Hegel, diesem besonderen Vater Philosophischer Praxis.
Inhaltliches
Hegel ‒ das ist nicht „Theorie” für die Philosophische Praxis und noch nicht einmal „Grundlage”. Eher ein Bein, auf dem sie steht ‒ wobei, sofern in Bildern zu reden erlaubt sein soll, zu ergänzen bleibt, daß die Philosophische Praxis ein Tausendfüßler ist ...
Doch auch dann gilt ‒ also unter der Voraussetzung dieser Einschränkung: Für mich jedenfalls ist Hegel das eigentliche Standbein, das solide, verläßliche und erste, auf das ich mich stütze. Und sich dies näher anzusehen ist ratsam, wenn rechenschaftsfähig gesagt werden soll, um was es eigentlich in der Philosophischen Praxis geht, was (im besten Falle) ihre Bewegung und die Logik dieser Bewegung ist, worauf sie „hinaus will” (sofern es ihr obliegt, darüber zu befinden), und vor allem: in welcher Weise Gehalte in die Gespräche kommen und in welcher „Gestalt” (ein Lieblingswort Hegels) sie in den Gesprächen ihre Wirkung entfalten.
Nicht zuletzt lässt sich mit Hegel und seinem großen Begriff der „Dialektik” näher bestimmen, wie „Philosophie als Gespräch” zu verstehen ist, denn als solches hat Hegel, dieser Großmeister der Übersicht, das Vorangehen des philosophischen Geistes in seiner Geschichte begriffen.

