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Was ein gutes Leben ausmacht



Philosophische Erwägungen zu
  einem erstaunlich vielgelesenen Roman von John Williams („Stoner”)
  und ein versonnenes Sonett von William Shakespeare


Vortrag Dr. Achenbach

Gleich zwei urteilsfähige Freunde haben mir ans Herz gelegt, diesen Roman von John Williams, „Stoner”, „unbedingt zu lesen”. Und das, obwohl das Werk vor einigen Jahren auf Bestsellerlisten ganz oben rangierte ‒ kein gutes Omen ... Doch inzwischen bin ich, was diese Popularität betrifft, beruhigt ‒ sie dürfte auf Mißverständnissen beruhen, wie so oft ‒, den beiden aber bin ich für ihren werbenden Hinweis dankbar.

Hier dazu nur soviel:

Stoner ist einer jener Menschen, die man sehr leicht übersieht, ein unauffälliger, „unscheinbarer” Mensch, aber einer, dem das Schicksal vielfach übel mitspielt. Und er? Er nimmt es einfach hin, nimmt alles so, wie’s kommt. Ein sonderbarer Mensch im wahrsten Sinn, ein Rätsel. Das gerade macht ihn aus, und so soll er auch das unentschleierte Arkanum bleiben. Dafür will ich sensibilisieren ‒ mit Hilfe jenes dunkel-hellen, herbstlichen Sonetts von William Shakespeare, das William Stoner aus der Bahn wirft und sein Leben gründlich ändert. Wir werden sehen: Wie der Roman jenes Gedicht „amplifiziert” (konkretisiert und auslegt), so erweist sich das Sonett als Schlüssel zum Verständnis des Romans.
Beide aber liefern jenen Stoff, der uns philosophisch seit jeher zu denken gibt: Was ist ein gutes Leben?

Als kleiner Fingerzeig zum Schluß: Grace, Stoners Tochter, sagt zu ihrem Vater, der auf dem Sterbebett liegt:

   „Armer Daddy, das Leben war für dich nicht einfach, oder?”
   Einen Moment dachte er nach und erwiderte dann:
   „Nein, aber ich glaube, das hätte ich auch nicht gewollt.”

Einige Literaturhinweise:

Zur Verlagsankündigung des Romans kommen Sie hier .

Das 73. Sonett von William Shakespeare in Übersetung finden Sie hier , das Original (mit hilfreichen englischsprachigen Kommentaren) hier .

Und hier noch einige Besprechungen des Romans:

Norbert Zähringers Besprechung in der WELT finden Sie hier , Thomas Andre's Besprechung im SPIEGEL hier , Ulrich Greiners Besprechung des Romans in der ZEIT hier .

 




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